Peugeot 3008 > Airbags

Sicherheit / Airbags

Allgemeines

Das System dient dazu, die Fahrzeuginsassen auf den Vordersitzen und den Seitensitzen hinten bei einem starken Aufprall zu schützen. Die Airbags ergänzen die Wirkung der Sicherheitsgurte, die mit Gurtkraftbegrenzern ausgestattet sind.

Elektronische Sensoren registrieren und analysieren die frontalen oder seitlichen Aufprallkräfte in den Aufprallerfassungsbereichen:

  • Bei einem starken Aufprall entfalten sich die Airbags sofort, um die Fahrzeuginsassen besser zu schützen. Unmittelbar nach dem Aufprall entweicht das Gas schnell aus den Airbags, damit die Sicht nicht beeinträchtigt wird oder die Insassen das Fahrzeug verlassen können.
  • Es ist möglich, dass die Airbags bei einem leichten Aufprall, einem Heckaufprall sowie bei bestimmten Überschlagunfällen nicht ausgelöst werden. In diesen Fällen sind die Insassen des Fahrzeugs durch die Sicherheitsgurte geschützt.

    Die Heftigkeit des Aufpralls ist von der Art des Hindernisses und der Fahrzeuggeschwindigkeit zum Zeitpunkt des Aufpralls abhängig.

Die Airbags funktionieren nicht bei ausgeschalteter Zündung.

Dieses System wird nur ein Mal ausgelöst. Sollte es zu einem zweiten Aufprall kommen (im Laufe desselben oder eines weiteren Unfalls), wird der Airbag nicht mehr ausgelöst.

Aufprallerfassungsbereiche

Peugeot 3008. Aufprallerfassungsbereiche

  1. Frontalaufprallbereich
  2.  Seitenaufprallbereich

Beim Auslösen eines bzw. der Airbags kann es durch die Aktivierung der Pyropatrone im System zu einem Knall und zu leichter Rauchentwicklung kommen.

Der auftretende Rauch ist nicht giftig, kann jedoch bei empfindlichen Personen Reizungen hervorrufen.

Der Knall beim Auslösen eines oder mehrerer Airbags kann für einen kurzen Zeitraum zu einer leichten Beeinträchtigung des Hörvermögens führen.

Front-Airbags

Peugeot 3008. Front-Airbags

System, das bei einem starken Frontalaufprall Fahrer und Beifahrer schützt und die Verletzungsgefahr im Kopf- und Brustbereich vermindert.

Auf der Fahrerseite ist der Airbag in der Mitte des Lenkrads eingebaut, auf der Beifahrerseite im Armaturenbrett oberhalb des Handschuhfachs.

Die Front-Airbags sind adaptiv.

Insbesondere verringert sich ihre Härte bei einem Insassen von niedriger Statur und dem Sitz in einer vorderen Längsposition.

Auslösung

Mit Ausnahme des Beifahrer-Front-Airbags, wenn dieser deaktiviert ist*, werden die Airbags bei einem starken Frontalaufprall, der auf den Frontalaufprallbereich A insgesamt oder teilweise 5 wirkt, ausgelöst.

Der Front-Airbag entfaltet sich zwischen Brust- und Kopfbereich des vorderen Fahrzeuginsassen und dem Lenkrad auf der Fahrerseite und zwischen Kopf- und Brustbereich und dem Armaturenbrett auf der Beifahrerseite, um die Schleuderbewegung nach vorn abzuschwächen.

Seiten-Airbags

Peugeot 3008. Seiten-Airbags

Dieses System bietet Fahrer und Beifahrer bei einem starken Seitenaufprall Schutz und soll die Verletzungsgefahr im Brustbereich sowie zwischen Hüfte und Schulter einschränken.

Jeder Seiten-Airbag ist in das Sitzlehnengestell an der Türseite integriert.

Auslösung

Bei einem starken Seitenaufprall, der auf den gesamten Seitenaufprallbereich B oder einen Teil desselben wirkt, werden sie einseitig ausgelöst.

Der Seiten-Airbag entfaltet sich zwischen dem Brustkorb des Insassen und dem betreffenden Türinnenblech.

Kopf-Airbags

System, das Fahrer und Insassen (außer auf dem hinteren Mittelsitz) bei einem starken seitlichen Aufprall besseren Schutz bietet und die Verletzungsgefahr auf die Seite des Kopfes beschränken soll.

Jeder Kopf-Airbag ist in die Streben und den oberen Teil des Fahrzeuginnenraums eingelassen.

Auslösung

Bei einem starken Seitenaufprall, der auf den gesamten Seitenaufprallbereich B oder einen Teil desselben wirkt, wird der Airbag gleichzeitig mit dem entsprechenden Seiten-Airbag ausgelöst.

Der Kopf-Airbag entfaltet sich zwischen dem vorderen oder hinteren Insassen und den jeweiligen Seitenscheiben.

Funktionsstörung

Im Fall einer Funktionsstörung leuchtet diese Kontrollleuchte auf dem Kombiinstrument auf. Wenden Sie sich an einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder an eine qualifizierte Fachwerkstatt, um das System überprüfen zu lassen.

Die Airbags werden bei einem starken Aufprall möglicherweise nicht ausgelöst.

Bei einem leichten Aufprall oder Zusammenstoß an der Seite des Fahrzeugs oder beim Überschlagen des Fahrzeugs werden die Airbags möglicherweise nicht ausgelöst.

Bei einem Heck- oder Frontalaufprall wird keiner der Seiten-Airbags ausgelöst.

Hinweise

Um die volle Schutzwirkung der Airbags zu gewährleisten, halten Sie bitte nachfolgende Sicherheitsvorschriften ein.

Sitzen Sie normal und gerade.

Legen Sie den Sicherheitsgurt an und stellen Sie sicher, dass er richtig angelegt und gespannt ist.

Achten Sie darauf, dass sich nichts zwischen den Insassen und den Airbags befindet (ein Kind, Haustier, Gegenstände usw.), kleben oder befestigen Sie nichts auf bzw. in der Nähe der Airbag-Austrittsstelle; dies könnte bei der Auslösung Verletzungen verursachen.

Nehmen Sie niemals Änderungen an der Originalausstattung Ihres Fahrzeugs vor, insbesondere nicht in der direkten Umgebung der Airbags.

Selbst bei Einhaltung aller genannten Vorsichtsmaßnahmen kann die Gefahr von Verletzungen bzw. leichten Verbrennungen an Kopf, Oberkörper oder Armen beim Auslösen eines Airbags nicht ausgeschlossen werden. Der Airbag füllt sich nahezu augenblicklich (innerhalb einiger Millisekunden) und entleert sich daraufhin ebenso schnell wieder, wobei die warmen Gase durch dafür vorgesehene Öffnungen entweichen.

Lassen Sie die Airbag-Systeme nach einem Unfall oder bei Diebstahl des Fahrzeugs stets überprüfen.

Arbeiten an diesem System dürfen ausschließlich von einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten Fachwerkstatt vorgenommen werden.

Front-Airbags

Halten Sie das Lenkrad beim Fahren nicht an den Speichen und legen Sie die Hände nicht auf das Mittelteil des Lenkrads.

Legen Sie auf der Beifahrerseite die Füße nicht auf das Armaturenbrett.

Rauchen Sie nicht, da beim Entfalten der Airbags durch die Zigarette oder Pfeife Verbrennungen oder Verletzungen verursacht werden können.

Ferner sollten Sie das Lenkrad niemals ausbauen, durchbohren oder heftigen Stößen aussetzen.

Befestigen oder kleben Sie nichts weder auf das Lenkrad noch auf das Armaturenbrett. Dies könnte beim Entfalten des Airbags Verletzungen verursachen.

Seiten-Airbags

Ziehen Sie nur zugelassene Bezüge über die Sitze, die das Entfalten dieser Airbags nicht beeinträchtigen. Für weitere Informationen zu den für Ihr Fahrzeug geeigneten Sitzbezügen wenden Sie sich bitte an einen Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes.

Befestigen Sie nichts an den Sitzrückenlehnen oder hängen dort etwas auf (Kleidung usw.), da dies beim Entfalten des Airbags zu Verletzungen am Brustkorb oder den Armen führen kann.

Rücken Sie mit dem Oberkörper nicht näher an die Tür als nötig.

Die Vordertüren des Fahrzeugs enthalten Seitenaufprallsensoren.

Eine beschädigte Tür sowie jeglicher nicht sachgemäßer Eingriff (Modifizierung oder Reparatur) an den Vordertüren oder deren Innenverkleidung kann die Funktionsweise dieser Sensoren beeinträchtigen - Gefahr der Fehlfunktion der Seiten-Airbags! Arbeiten an diesem System dürfen ausschließlich von einem Vertreter des PEUGEOT-Händlernetzes oder einer qualifizierten Fachwerkstatt vorgenommen werden.

Kopf-Airbags

Bringen Sie nichts am Dachhimmel an bzw. hängen Sie nichts am Dachhimmel auf, da dies beim Entfalten des Kopf-Airbags zu Kopfverletzungen führen könnte.

Bauen Sie die am Dachhimmel montierten Haltegriffe nicht aus. Sie sind Teil der Befestigung der Kopf-Airbags.

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    Die Gesetzgebung für den Transport von Kindern ist in jedem Land unterschiedlich. Bitte beachten Sie die Gesetzgebung Ihres Landes. Um so sicher wie möglich mit Ihren Kindern zu reisen, sollten Sie folgende Vorschriften beachten: Gemäß den europäischen Bestimmungen müssen alle Kinder unter 12 Jahren oder mit einer Körpergröße unter 1,5 m in zugelassenen, für ihr Gewicht geeigneten Kindersitzen auf mit Sicherheitsgurt oder ISOFIX-Halterungen ausgerüsteten Plätzen befördert werden. Laut Statistik sind die hinteren Plätze die sichersten für die Beförderung von Kindern. Kinder unter 9 kg müssen sowohl vorne als auch hinten grundsätzlich „entgegen der Fahrtrichtung" befördert werden.

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